Donnerstag, 23. August 2012
Mit Greta in Ulm, um Ulm und um Ulm herum
Ärgerlich, dass ausgerechnet da meine Kamera gestreikt hat - bzw. das Ladegerät der Akkus ist es, das hops gegangen ist und den Ausfall verursacht hat.
Aber einige wenige habe ich. Und ein paar mehr organisiere ich mir.
Aber von vorne. Immerhin zu acht (Maria, Martina, Christl, Christine, Rita, Bärbel, Carmen und Manuela) starteten wir am Samstagmittag in Richtung Dillingen, wo der Zug auf uns wartete. Gut, nicht genau, wir waren früh dran und eigentlich warteten wir noch ein wenig auf den Zug. Egal. Schick, diese neuen Züge des privaten Bahnunternehmes agilis. Vom Bahnhof in Ulm waren es nur wenige Minuten bis zur Touristinfo, wo wir "Greta" gleich erkannten an ihrer Gewandung. Beneidet hat sie bei der Hitze sicher keiner um ihr warmes langes Leinengewand. Dort stießen auch die vier kurzfristig "gebuchten" Mitteilnehmer Susanne, Conny, Lidwina und Silvia zu uns und schon ging die Erlebnisreise ins Mittelalter los. Bereits an der ersten Station, auf einer Brücke der Blau, bekamen wir einen Wie-werde-ich-der-beste-Bettler-Kurs.
Bei den Gerberhäusern erfuhren wir vom "Heiligen Blechle", der ersten Sozialversicherung, und auch sonstiges Wissenswerte rund ums Mittelalter.
Freitag, 22. Juni 2012
Morgen ist Stadtführung!
Zwar ist die Beteiligung etwas unter den Erwartungen zurück geblieben, doch da das Wetter so super ist und die, die mitwollen, sich so darauf freuen, habe ich (ja, ich allein nehm' das auf meine Kappe) beschlossen: Wir gehen.
Morgen früh starten also zwei Autos:
Sontheim: Mit Bärbel, Christel, Carmen und mir.
Zusamaltheim: Mit Martina, Maria, Christine und Rita, die hoffentlich bis morgen wieder fit ist.
Leider hat sich aus der Nachfrage beim Zweigverband Binswangen, ob sie mitwollen, nichts ergeben, das hätte eine gute Sache werden können. Naja, vielleicht ein andernmal.
Aber: In Ulm ist morgen eine andere Gruppe aus Sontheim/Zusamaltheim unterwegs, die ich kurzerhand eingeladen habe: Wenn sie genug vom Shoppen haben, sind sie herzlich eingeladen und sollen sich einfach um 13 Uhr vor das Touristinfo stellen. Wäre ja schade, wenn wir 20 Plätze bezahlen und dann nutzen wir nur acht. Bin gespannt, ob sie kommen.
Apropos bezahlen: Gabi hat zugesagt, einen Teil der Kosten aus der Frauentreffkasse zu bezahlen: So sind wir in etwa bei dem angekündigten 20 Euro pro Person inkl. Zug.
Dankeschön!
Freitag, 4. Mai 2012
Segnet´s Gott, ihr Leutbetrüger
Die Stadtführung 2012 wurde bei unserem Kinobesuch beschlossen: Wir werden nach Ulm zurückkehren, doch diesmal machen wir keine "normale" Führung (die hatten wir ja schon): Wir werden mit der Bettlerin Greta durch die Gassen ziehen, dabei wird sie uns aus der alten Zeit berichten, von denen, die nicht in den Geschichtsbüchern genannt werden, die auf keinem Bild zu finden sind: Sie erzählt uns von Leutbetrügern, Dieben, Ehebrechern und Huren.
Um einen entspannten Tag daraus zu machen, wollen wir von Dillingen mit dem Zug (Bayernticket) nach Ulm fahren. Abfahrt vom Bahnhof dort ist um 12:07 Uhr, Ankunft in Ulm um 12:40 Uhr, um 13 Uhr geht die Führung los. Die Fahrgelegenheiten werden wir kurz vorher ausmachen, wenn wir auch wissen, wer alles mit will. Jeder darf gerne Werbung dafür machen, vielleicht habt ihr noch wen, den ihr mitbringen wollt. Bis zu 25 Personen dürfen wir sein, je mehr, desto günstiger für den Einzelnen. Bitte gebt mir aber Bescheid, damit wir nicht mit 50 Leuten am Bahnhof stehen *übertreib*
Die Führung kostet pauschal 135 Euro, es kommen noch etwa 6 Euro pro Person für das Bayernticket auf uns zu.
Nach der Führung gibts sicher irgendwo einen Biergarten beim sicherlich traumhaft schönen Wetter für uns. Nehmt Trinken mit und ggf. Sonnenschutz (erinnert euch an München!).
Anmeldung etc. bei mir.
Grüßle
Manuela
Segnet's Gott - Ihr Leutbetrüger! Streifen Sie mit Bettlerin Greta durch ihr bewegtes Leben: Sie erzählt aus einer längst vergangenen Zeit und berichtet von Dieben, Huren und Ehebrechern. Nur für robuste Ohren geeignet. Die Führung endet mit einer kleinen Armenspeisung.
Dienstag, 28. Februar 2012
Dorfvereinsschießen
Vorankündigung (verschoben vom Terminplan)
Nicht ganz so erfolgreich wie 2011, aber doch für uns zufriedenstellend...
Bericht folgt.
26. Februar 2012
Dorfvereinsschießen ist angesagt, immerhin haben wir einen überraschenden dritten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Für uns schießen dürfen alle, samt Familie.
Einfach rauf ins Schützenheim ab 10 Uhr, anmelden und dann gehts los. Siegerehrung ist abends ab 19 Uhr. Zwischendrin gibts Kaffee und Kuchen und Brotzeit.
Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht
Nicht ganz so erfolgreich wie 2011, aber doch für uns zufriedenstellend...
Bericht folgt.
Dienstag, 29. November 2011
Freitag, 4. November 2011
9.November 2011
Der Kuschelabend ist in die Jahre gekommen, wie es scheint. Dieses Mal möchten wir versuchen, euch auf andere Art und Weise vom Ofen weg zu holen.
Extra früh diesmal, aus den verschiedensten Gründen. Wäre schön, wenn viele mitkommen könnten. Anmeldung bis 7. November, bei Gaby oder mir oder hier.
Bis dahin, wir freuen uns.
Extra früh diesmal, aus den verschiedensten Gründen. Wäre schön, wenn viele mitkommen könnten. Anmeldung bis 7. November, bei Gaby oder mir oder hier.
Bis dahin, wir freuen uns.
Samstag, 17. September 2011
Wandern mit Martina, Klappe , die dritte. 2011.
Die Gruppe ist klein, doch erwartungsvoll. Zu viert ziehen wir los, in die Wälder südlich der Zistersienserabtei Oberschönenfeld. Martina, die wie immer die Routenplanung übernommen hat, Maria, Christine und ich.
Und es geht gleich gut los!!
Direkt unterhalb der Abtei steht das "Staudenhaus", ein herzallerliebstes Bauernhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das hier als kleines Heimatmuseum steht und einen Einblick gibt in das bäuerliche Leben dieser Zeit.

Die nette Kassenfrau (1 Euro, das war es wirklich wert) erzählt uns, dass in diesem kleinen Haus zeitweise zehn Personen lebten. Auch eine Zeit als Schulhaus hat es hinter sich. Aus Gründen der Erhaltung und des Publikumsverkehrs entschied man sich, es näher an die Abtei zu verbringen, die ja selbst Museum für Heimatkunde ist. Teils sind die Böden, die Dielen in der Stube, Möbel noch original. Das Dach ist nicht mit Schilf, sondern mit Roggenstroh gedeckt, nach Wirbelsturm Lothar wurde es komplett erneuert. Hier findet sich eine kleine, vollständig erhaltene Küche, bäuerliche Werkzeuge und auch ein Webstuhl steht oben in einer der Schlafkammern.




Gut eingestimmt folgen wir dem Weg, der zeitweise ein Waldlehrpfad ist, verlassen ihn dann, um den - laut Martina - einzigen Berg zu erklimmen. Der Kreuzweg der Abtei verläuft hier und wenn man die Stationen, die am Wegesrand auf Tafeln stehen, verfolgt, so vermag man sich doch vorzustellen, was für ein Erlebnis dieser Kreuzweg für die Gläubigen sein kann.
Zurück ein Teil des Wegs, dann abgebogen. Bald schon erreichen wir eine Abzweigung, wo Martina sagt: "da müssen wir mitten durch den Wald". Müssen wir auch, schmal ist der Pfad, dann gehts hinuuuuunter...und hinauf auf der anderen Seite. Links ordentliche heimische Kuhviecher, rechts Angus-Bison-Hippie-Langhaarrinder. Ich bin keine Fachfrau. Im Gegensatz zum Allgäu sag ich aber: Die waren hinter dem Zaun :) (ich erinnere mich an eine Tour mit Kindern und Eltern, wo wir plötzlich inmitten von schottischen Hochlandrindern standen. Tja, Allgäu halt).
Der Engelshof, ein Biergarten, ihr ahnt es: Mitten im Busch. Doch ein traumhafter Biergarten, eine riesige Kastanie, eine nette Bedienung. Wir ordern Kaffee/Eiskaffee und - wer will - Apfelstrudel. Doch auch anderes gibt es dort, preisgünstig. Gestärkt steigen wir einen Hügel hoch, denn den einzigen Berg haben wir ja zu Beginn erledigt, stimmt´s Martina? Ein wundervoller Weg durch den Wald, nun immer nur bergab. Unerwartet schnell sind wir wieder am Staudenhaus. Kneippkur Teil 1 steht für Martina, Maria und Christine auf dem Programm. Ich fotografiere, will nicht raus aus den Schuhen. Meine sind neu, hab sie mühsam diese Woche eingelaufen. Jaaa, ich trau mich nicht, auszusteigen.
Dann die Abtei, in einem kurzen Rundgang. Hier will ich wieder herkommen, und alles angucken. Martina fragt: "Ist schon fünf?", weil der Klosterladen geschlossen ist. Wir gucken alle demonstrativ zur Kirchturmuhr, die fast halb sieben zeigt. Die Zeit vergeht. :D
Wir gehen noch in die Klosterkirche. Die Zistersienser sind hier, eine Bewegung, die aus dem Benediktinerorden entstanden ist. Während wir noch die Kirche anschauen, beginnen die Gebete zur Vigil, auch das ein Erlebnis. Ich habe viel darüber gelesen, doch noch nie eins gehört. Klar sind wir leise, wir wollen ja nicht stören. Ein Glaskasten mit Schutt steht in der Kirche: im letzten Jahr kam dort einer der Deckenengel runter, zum Glück Nachts, so wurde niemand verletzt. Nicht auszudenken, wenn während der Messe das Unglück geschehen wäre.
Wir vier beschließen unseren Rundgang mit einem Besuch im Garten. Der eigentliche Klostergarten ist nicht zugänglich (aus verständlichem Grund, wenn man das folgende bedenkt). Im Schaugarten steht ein Schild, wo gebeten wird, nur zu gucken. Irgendwelche Idioten haben wohl im Schaugarten Pflanzen ausgegraben, vieles zerstört. Unvorstellbar, doch Realität. Deppen halt.
Martina beschließt, auf dem Heimweg, weil wir von Kneippanlagen sprachen, noch in ´zell zu halten. Und die Kneippanlage dort ist echt schön. Also Stiefel runter, jaaa, eine Blase, das Luder hat sich genau NEBEN dem Schutzpflaster angesiedelt. Wurscht. Wasser ist warm, ich laufe einmal durch, Christine und Martina auch. Die üblichen halt, auch letztes Jahr waren es Martina und Christine uuund Rita, wie gesagt wird.
In Socken wieder ins Auto (ich, ich zieh doch jetzt die Schuhe nimmer an!!!), zurück nach "Alda". Am Friedhof steht mein Auto, Maria ihrs auch.
Ein schöner Ausflug. Vielen Dank, Martina, das war echt prima.
Die Gruppe ist klein, doch erwartungsvoll. Zu viert ziehen wir los, in die Wälder südlich der Zistersienserabtei Oberschönenfeld. Martina, die wie immer die Routenplanung übernommen hat, Maria, Christine und ich.
Und es geht gleich gut los!!

Direkt unterhalb der Abtei steht das "Staudenhaus", ein herzallerliebstes Bauernhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das hier als kleines Heimatmuseum steht und einen Einblick gibt in das bäuerliche Leben dieser Zeit.

Die nette Kassenfrau (1 Euro, das war es wirklich wert) erzählt uns, dass in diesem kleinen Haus zeitweise zehn Personen lebten. Auch eine Zeit als Schulhaus hat es hinter sich. Aus Gründen der Erhaltung und des Publikumsverkehrs entschied man sich, es näher an die Abtei zu verbringen, die ja selbst Museum für Heimatkunde ist. Teils sind die Böden, die Dielen in der Stube, Möbel noch original. Das Dach ist nicht mit Schilf, sondern mit Roggenstroh gedeckt, nach Wirbelsturm Lothar wurde es komplett erneuert. Hier findet sich eine kleine, vollständig erhaltene Küche, bäuerliche Werkzeuge und auch ein Webstuhl steht oben in einer der Schlafkammern.





Gut eingestimmt folgen wir dem Weg, der zeitweise ein Waldlehrpfad ist, verlassen ihn dann, um den - laut Martina - einzigen Berg zu erklimmen. Der Kreuzweg der Abtei verläuft hier und wenn man die Stationen, die am Wegesrand auf Tafeln stehen, verfolgt, so vermag man sich doch vorzustellen, was für ein Erlebnis dieser Kreuzweg für die Gläubigen sein kann.
Etwas aus der Puste (ich auf jeden Fall) erreichen wir die Hubertuskapelle. Gelegenheit für eine kurze Pause. Aber wir sind oben! Gut ausgeschildert sind die Wege, wer sein Ziel kennt, kann sich hier gut zurecht finden. Vorbei an Bäumen, Holzfällern und einem Waldweiher stehen wir vor der Kapelle Scheppach. Erstaunt lesen wir, dass hier, an dieser Stelle, einst ein Weiler war. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle zerstört, und danach wieder aufgebaut, der frühere Chor (der Altarbereich in etwa) stellt heutzutage den Überrest da und "ist" diese Kapelle. Eine Ansichtskarte an der Türe zeigt noch ein Gehöft neben der Kapelle, doch das ist heutzutage völlig verschwunden. Ein Text erklärt, dass zu dieser Wallfahrtskirche teils bis zu zwölftausend (in Zahlen: 12.000 Pilger) zogen. Davon ist nichts mehr zu ahnen, die Kapelle liegt, wie ich das gerne formuliere, "mitten im Busch".
Zurück ein Teil des Wegs, dann abgebogen. Bald schon erreichen wir eine Abzweigung, wo Martina sagt: "da müssen wir mitten durch den Wald". Müssen wir auch, schmal ist der Pfad, dann gehts hinuuuuunter...und hinauf auf der anderen Seite. Links ordentliche heimische Kuhviecher, rechts Angus-Bison-Hippie-Langhaarrinder. Ich bin keine Fachfrau. Im Gegensatz zum Allgäu sag ich aber: Die waren hinter dem Zaun :) (ich erinnere mich an eine Tour mit Kindern und Eltern, wo wir plötzlich inmitten von schottischen Hochlandrindern standen. Tja, Allgäu halt).
Der Engelshof, ein Biergarten, ihr ahnt es: Mitten im Busch. Doch ein traumhafter Biergarten, eine riesige Kastanie, eine nette Bedienung. Wir ordern Kaffee/Eiskaffee und - wer will - Apfelstrudel. Doch auch anderes gibt es dort, preisgünstig. Gestärkt steigen wir einen Hügel hoch, denn den einzigen Berg haben wir ja zu Beginn erledigt, stimmt´s Martina? Ein wundervoller Weg durch den Wald, nun immer nur bergab. Unerwartet schnell sind wir wieder am Staudenhaus. Kneippkur Teil 1 steht für Martina, Maria und Christine auf dem Programm. Ich fotografiere, will nicht raus aus den Schuhen. Meine sind neu, hab sie mühsam diese Woche eingelaufen. Jaaa, ich trau mich nicht, auszusteigen.
Dann die Abtei, in einem kurzen Rundgang. Hier will ich wieder herkommen, und alles angucken. Martina fragt: "Ist schon fünf?", weil der Klosterladen geschlossen ist. Wir gucken alle demonstrativ zur Kirchturmuhr, die fast halb sieben zeigt. Die Zeit vergeht. :D
Wir gehen noch in die Klosterkirche. Die Zistersienser sind hier, eine Bewegung, die aus dem Benediktinerorden entstanden ist. Während wir noch die Kirche anschauen, beginnen die Gebete zur Vigil, auch das ein Erlebnis. Ich habe viel darüber gelesen, doch noch nie eins gehört. Klar sind wir leise, wir wollen ja nicht stören. Ein Glaskasten mit Schutt steht in der Kirche: im letzten Jahr kam dort einer der Deckenengel runter, zum Glück Nachts, so wurde niemand verletzt. Nicht auszudenken, wenn während der Messe das Unglück geschehen wäre.
Wir vier beschließen unseren Rundgang mit einem Besuch im Garten. Der eigentliche Klostergarten ist nicht zugänglich (aus verständlichem Grund, wenn man das folgende bedenkt). Im Schaugarten steht ein Schild, wo gebeten wird, nur zu gucken. Irgendwelche Idioten haben wohl im Schaugarten Pflanzen ausgegraben, vieles zerstört. Unvorstellbar, doch Realität. Deppen halt.
Martina beschließt, auf dem Heimweg, weil wir von Kneippanlagen sprachen, noch in ´zell zu halten. Und die Kneippanlage dort ist echt schön. Also Stiefel runter, jaaa, eine Blase, das Luder hat sich genau NEBEN dem Schutzpflaster angesiedelt. Wurscht. Wasser ist warm, ich laufe einmal durch, Christine und Martina auch. Die üblichen halt, auch letztes Jahr waren es Martina und Christine uuund Rita, wie gesagt wird.
In Socken wieder ins Auto (ich, ich zieh doch jetzt die Schuhe nimmer an!!!), zurück nach "Alda". Am Friedhof steht mein Auto, Maria ihrs auch.
Ein schöner Ausflug. Vielen Dank, Martina, das war echt prima.
Abonnieren
Posts (Atom)



